Dienstag, 12. Februar 2008

Long Beach, here it comes

Sodale, heute hab ich den letzten Kunden für diese Woche bedient. Ja und es ist glaub ich immerhin schon Dienstag. Also an dieser stelle mal ein Lob an Michele von unserer Partnerfirma hier, sie beschert mir nen Urlaub, und meinen Superg'scheiten Cheff's in München wahrscheinlich Kopfweh, aber mir ein breites Grinsen (ja is a bisserl sarkastisch, lange Geschichte).
Also hab mich dann heute nach Long Beach verzogen, und muß sagen, ja man kann es hier aushalten, is aber net so toll wie Santa Monica oder Newport Beach.
Trotzdem hab ich hier mal eingechekt, weil morgen gint Besichtigung der Queen Mary, die hier Quasi im Trockendock liegt.
Danach noch vielleicht ein Besuch im weltgrößten Aquarium. Aber ziemlich sicher muß morgen wieder ein Fisch aus dem Paszfik drann glauben. Denn ich bin heute auf den Geschmack gekommen. Hab mir nämlich einen "Ono" gegönnt, ist auch unter Whao Whao oder so bekannt. Is jedenfalls ein Fisch der rund um Hawaii vorkommt, und der wurde lt. der Kellnerin heute frisch eingeflogen. Also was kostet die Welt, da hab ich mir den eben gegönnt. Tho und es war wirklich vorzüglich, eigentlich wollt ich ja heute zum Red Lobster gehen, aber der is mal aufgeschoben. Muß allerdings sagen war net ganz Billig, hat mich doch mit Getränken, 35 $ gekostet. Der Platz war aber auch net grad der schlechteste wie am am Bild sicherlich erkennt.

Samstag, 9. Februar 2008

L.A. The place to be!

Nachdem ich mittlerweile schon gerügt wurde das der Blog noch keine Bilder von L.A. enthält, so wird das nun nachgeholt.
Ich bin ja seit fast einer Woche in L.A. und durfte somit schon einige Eindrücke von dieser Stadt sammeln.
Bis jetzt kann ich nur sagen, ja das paßt. Obwohl das hier eine Großstadt ist und man locker mal von Süden bis in den Nordosten der Stadt 1h mit 120 km/h am Highway dahinbrettert kommt dieses stressige Großstadtfeeling nicht auf, bis auf ein paar Idioten die Ihrer Hupe auf Funktionstüchtigkeit überprüfen um dann selber mit 20 meilen dahinzukriechen, aber Hauptsache man hupt. Polizeisirenen hört man auch hin und wieder, aber sonst gibt’s nichts auszusetzen hier. Liegt vielleicht auch daran das ich mich bis jetzt nur in West- & North-Hollywod, Beverly Hills und Newport Beach aufgehalten habe.

Da wird’s jetzt wohl bei allen klingeln, jop das sind die nobel Gegenden hier. Ist aber net so schlimm, man sieht nicht nur Maserati, Ferrari, und wie die Konsorten alle heißen. Man sieht auch Toyota usw., das is sowieso sehr überraschend in Beverly Hills wo man nur die erwähnten Marken erwartet ist das nicht so. Genausowenig ist das mit den Leuten hier, die Anzugträger sind hier in der Minderheit.
Hierzu ein kleiner Ausflug in meine Arbeitswelt, mein erster Kunde hätte der kleine Bruder von Morgan Freeman gewesen sein können. Eben dieser hat mich, wie er seinen weißen BMW 750 iL gebracht hat, mit folgenden Worten begrüßt: „Hey what’s up Man. Danach wurde mal locker darüber gesprochen wie sch… es doch in den USA sei daß man hier so langsam fahren muß, weil in Deutschland gibt’s doch die „Autobaaahn“ (Ja die Ami sagen Nicht Highway sondern eben Autobaaahn weil auf der darf ja man so schnell fahren wie man möchte nicht so wie am Highway J ) Aber das war Chris, der in Wirklichkeit Kirklind hieß auch egal, weil 120 meilen is er mit seinem 7er auch schon gefahrne und es hat ihm sehr gefallen. Währenddessen kam ein M6 vorbei, mit einer hübschen Blonden und nem kahlköpfigen Typen, beide in Jogginghosen. Im Europa würde man sagen der Bordelbesitzer mit seinem bestem Pferd im Stall, hier is es einfach ein normaler Kunde.
Schlußfolgerung: Nicht alle reichen hier Kleiden sich auch elegant und stilvoll.

Zu Newport Beach wäre noch was anzumerken, in den anderen „reichen“ Gegenden fühle ich mich wohl, ich beschleicht mich das Gefühl nicht ganz hierher zu passen. Obwohl ich ja eh in nem „Prestige BMW“ unterwegs bin und Markenklamotten trage aber so ganz paß ich da net ganz zwischen die Reichen und Schönen, außer in der Gegend rund um den Strand der für jedermann zugänglich ist, is wieder Entspanntes „in den Tag Leben“ möglich.

Weil gerade ne Harley Lautstark bei mir vorbeigefahren ist, sei noch folgendes erwähnt. In Amerika ist es von der Gesellschaft anscheinend akzeptiert, wenn das Motorrad oder das Auto sei es noch so alt, LAUT ist. Fast jedes „teuere“ Auto hat auch nen Sportauspuff, da sind sie nicht so kleinlich wie wir Europäer.

Neben den zwei Leidenschaften um das Geld zum Fensterrauswerfen in Form von Lauten, hubraumstarken, teuren Auto’s und dem Einmarschieren in Länder der Axe des Bösen, haben die Amerikaner noch eine dritte Leidenschaft entwickelt. Shoppen! Das machen sie hier aber in Perfektion. Vergeßt die Shopping Center die wir kennen, das sind Peanuts, die sind nicht besser als eingroßer Interspar. Hier wird quasi ne kleine Stadt erschaffen, die aber nur aus Boutiquen und Restaurant besteht. Mit kleinen Avenuen, und Boulevards, in denen sich je nach Gegend entweder GAP, Macy’s und Bloomingdales, Adidas und H&M aneinanderreihen, oder eher Tommy Hilfiger, Guess, Victoria Secret, Dolce & Gabana usw. Ich muß zugeben, egal welche Shopping Center Preisklasse, beides sehr sehr beeindruckend.

So jetzt wird’s dann schön langsam Zeit das ich mal ins Hotel fahre Wäsche waschen, den sonst muß ich morgen wieder hierher, und mit meinen Klamotten (deutsch: für G’wand) und in den Pazifik baden gehen. Is ja möglich, nachdem es hier selbst im Schatten über 20°C hat.

Sonntag, 3. Februar 2008

EXTRABLATT: Dummheit gehört bestraft

Warum?
Hier kommt die antwort, der liebe Mario sitzt jetzt gerade im Hotelzimmer auf 2111 m Seehöhe, ungefähr 10 min (mit dem Auto) vom Grand Canyon entfernt.
Und es sieht so aus:

Am Grand Canyon selbst sieht es ein bisserl schlechter aus, für die Piloten unter euch.
Wir haben "White Out Conditions", soll heißen, du kannst den Grund vom Himmel nicht unterscheiden, keine Horizont ist auszumachen.
So un nun, zur Erklärung des Titels.
Ich bin vor 2 Tagen bei der Abzweigung zum Canyon vorbeigefahren auf meinem Weg nach Vegas, wär ich abgebogen hätte ich den Canyon und Las Vegas gesehen.
Schlechte Reiseplanung Hr. Peinsipp, Nicht Genügend Setzen.

Mittwoch, 30. Januar 2008

GMT -5,6,7 oder Washington, Nashville, Grents

So nun ist es wiedermal Zeit geworden für einen Eintrag, in mein "Roadbook".
Das letzte Wochenende habe ich in alter Tradition wieder in Washington verbracht, hatte zwei Gründe. Erstens, habe ich das GO für meinen Trip Richtung L.A. bekommen und zweitens wollte ich mir diesmal wirklich Washington ansehen. Also Samstag Mittag los nach Washington, um Sonntag Sightseeing zu machen. Geich vorab hat leider wieder nicht für alles gereicht, was ich mir vorgenommen habe. Sprich, ich habe nicht alle Museen besuchen können die ich vorgehabt habe.
Sonntag Abend habe ich dann meine Gastgeber als kleines Dankeschön zum Essen eingeladen, schön Amerikanisch! Es gab nämlich Steaks im Outback Steakhouse. Aber nachdem der Abend noch jung war, sind wir alle noch ein bisschen Billardspielen gegangen, aber nicht in ne Bar. Sondern in den Keller, zu Hause, da hat Bob nen Pooltisch, und der Hausherr wollte die Jugend fordern. Also gas noch ein bisschen Billard mit Bier.
Das Aufstehen war am Montag danach net ganz so schön, trotz Schlaf bis 9. Mit Koffein und Vitaminen (Erni's Hausgemachter Fruchtsaft *lecker*) ging es dann los Richtung L.A. Nach dem kurzen Stop in Nashville beim Hard Rock Cafe habe ich dann um 22 Uhr den Engine-Stop-Knopf. meines BMW gedrückt, um dann festzustellen, das der BMW auch ne Zeitmaschine ist. Es war nämlich erst 21 Uhr, da war ja was mit Zeitzonen, ah wir haben nun also GMT -6.
Das wusste wahrscheinlich auch der Typ am Empfang, der mich nach dem Check in gleich mal mit seinen Theorien über Bush, Rassismus in USA und Religion "beglückt" hat. Naja, anscheinend war ich nicht unrasiert und unfreundlich genug damit er "nur" seinen Job macht.
Am nächsten Tag gings dann weiter, am eigentlichen Ziel des Vortages, Memphis, vorbei Richtung Oklahoma City. Auf dieser Strecke hatte ich übrigends einen Temperaturunterschied von 22°C, bei ner Höchsttemperatur von +20 °C im JÄNNER!!! Habe mich demzufolge schon zu freuen begonnen, das es ab jetzt warm bleibt, aber da gibt es noch das 11 Gebot: Du sollst dich nicht täuschen! Denn heute gabs für mich Schneefahrbahn, für ne Zeit.
Morgen geht's dann weiter nach Las Vegas, es ist wiedermal Sightseeingtime angesagt. Und spätestens am Sonntag in den "Sunshine State" (Zitat: J.K.), hoffentlich bin ich dort wieder den 20 °C näher als der Schneefahrbahn von heute.

Freitag, 25. Januar 2008

Meine neue WG

Bevor ich jetzt meine nächste WG verlasse, seien ihr hier nochmals ein paar Zeilen und Bilder gewidmet.
Nach den Anstrengungen die jetzt schon vor 6 Monaten begonnen haben um diese WG hier zu gründen ist es uns nun doch gelungen hier auch ein zu ziehen. Vorab mal die Eckdaten unsere WG im ersten Stock mit Balkon,
Wohnfläche: ~ 100 qm
Zimmer: 3 plus 2 Bäder und Wohnküche
Bewohner: 4 (Michi & Francisca, Volker, Mario)
WG-Party's: 0
WG-Auseinandersetzungen: 0
WG-Bierverbrauch: 2 Becks
Gelegen ist die Wohnung inmitten einer ganzen Wohnanlage den "Avalon Gardens" im Bundesstaat New York.
Fitnessstudio,Pool, Basketballhalle, und Squash Court sind inbegriffen, aber es hat sie noch keiner benutzt und wird glaub ich auch niemand. Den ich nehme mir einfach mal das Recht heraus zu sagen, das ich doch noch am ehersten der von uns vieren wäre der eine dieser Anlagen testet.

Von außen habt ihr es also schon gesehen, jetzt gibts ein Bild von der Wohnküche, und meinem provisorisch eingerichtetem Zimmer.

Jedoch fahre ich ja morgen (Samstag) via Washington & Las Vegas, los nach Los Angeles, aufkommender Neid ist durchaus verständlich ;-).
Zum Abschluss noch Bilder von meinen Mitbewohnern (v.ln.r. Volker, Francisca & Michael)



Zum Abschluss noch eine wichtige Mitteilung an meine Münchner-WG'ler. An unsere WG in München kommt diese nicht einmal im Traum ran, aber das war je eh klar!

Dienstag, 22. Januar 2008

Washington

Nachdem mir einer der BMW'ler vor Ort am Freitag nochgesagt hat, das ich am Montag nicht kommen muß, nutzte ich die Gelegenheit gleich um mal runter nach Washington zu meinen "Verwandten" zu fahren. Über 3 Ecken in etwas, aber egal.(v.l.n.r. Erni, Jenny, Steven,Kristel, Robert)

Nach 4,5 h für satte 300 Meilen war ich dann auch unten. Tja hier geht alles etwas langsamer, dafür ist halt alles etwas größer. ja ich weiß ist wieder einmal "Mario-Logik".Also zurück zum Weekend, Abendessen mit versammelter Mannschaft im "Macaroni Place", Italiener der dir auf der Toilette via Lautsprecher versucht Italienisch beizubringen. Sehr amüsant. Nachspeise gab’s dann im Apartment von Kristel & John 10 Etage, mit anschließendem Spaziergang auf der Dachterrasse rund um den Pool (13 Etage). Super Aussicht sag ich nur, übrigens gab’s dort oben auch nen Pooltisch und nen BBQ - Place, eh kloar!

Am Sonntag wurde ausgeschlafen, kurz Wien, also Vienna besichtigt, danach Washington, um den Sonntag typisch Amerikanisch abzuschließen -> American Football & Bier zu Hause.

Montag wieder ausschlafen, fein :-) und dann habe ich versucht meinen im Nachhinein gesehen sehr ehrgeizigen Plan zuerst "Smithsonian Air & Space Museum" und dann noch 3 h Washington, um dann um 4 nach hause zu fahren.

Gut Punkt 1 erfüllt, Punkt 2 auch, bin um 4 los, aber nicht aus Washington sondern vom Museum. Naja, in ein paar Tagen muß ich wahrscheinlich eh Richtung Dallas los, und da wird er noch mal bei den "Heschel's & Foose's" vorbeischauen, also Visit Washington.
Ich schreib übrigens nicht mehr aus dem Hotelzimmer, mit der lauten Heizung, sondern aus meiner neune WG, mit einer noch immer neuen Heizung. Aber dem Thema Häuser, Heizung, Sanitär widme ich demnächst einen eigenen Eintrag.
Außerdem is es jetzt schon zu dunkel um Fotos zu machen, den der Marios is fast a bissi im Streß, zumindest momentan.

PS: Mein Dienstfahrzeug hat am Weekend die 1000 mls überschritten. Ab jetzt is die Schonzeit vorbei *fg*

Montag, 14. Januar 2008

Ein typisch amerikanisches Wochenende

Wie sieht nun so ein typisches amerikanisches Wochenende aus?
Mann steht also spät auf, das ist gleich wie zu Hause, dann setzt man sich 1 1/2 h ins auto (normalerweise kürzer, dazu komm ich noch) und fährt in den Nachbarbundesstaat zu ner MALL. Und was macht man in einer Mall? Shoppen!
Das haben wir also auch gemacht. Aber warum 1 1/2 h fahren wenn wir im umkreis von 15 min mit dem auto 10 Mall's haben? Weil es im Bundesstaat Pennsylvania in div. Outlet's keine Steuer auf das G'wand (Klamotten für unsere Bundesdeutschen Nachbarn) gibt. -> 1x Jeans, 2x Polo, 1x Pullover alles von Hilfiger = 120€ Das war mal Punkt 1.
Punkt 2 war, dass einer unserer Kollegen etwas "größere" Klamotten braucht als wir, und dort gab es eben nen "Big Dog" Shop.
Am Sonntag entspannten sich dann die einen vom Shoppen, und der Volker und meine Wenigkeit machten sich auf, die nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Auch wenn man sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der großen Städte und einer der fortschrittlichsten Nationen der Welt befindet darf man sich von Sehenswürdigkeiten u.ä. nicht zu viel erwarten. Die erste dieser Sehenswürdigkeiten, haben wir nämlich gleich gar net gefunden, trotz Navi nicht! Die Zweite, die "Historical Mawah Railroad Station"war ne frisch angestrichenen Holzhütte und ein Wagon. Die Dritte das "New Jersy Submarine Museum" haben wir auch gefunden. Das war aber nicht mehr als ein U-Boot, ein Patrouillen Boot aus Vietnam, 1 Kamikaze U-Boot und 4 Raketen. Es war zumindest ein netter Zeitvertreib. Danach gings zum "Pascack Historical Society Museum". Naja, das war dann eine Haus von 1873, welches seit 52' eine Sammlung von alten Gegenstände beinhaltet, hart gesagt ein "historischer Flohmarkt". Aber immerhin haben wir etwas für die Bildung getan ;-)
Zum Abschluss gibt's noch ein Bilchen, wie die Ami's Häuser bauen,

und nen Link zu dem Auto mit dem wir am Weekend unterwegs waren.
http://rapidshare.com/files/83601885/CIMG2502.AVI.html