Dienstag, 26. Februar 2008

It's Hot Rod Time

Ja zurück in den guten alten Zeiten un denen der Sprit billig war und man sich vorm Diner getroffen hat.
Alles was zählte war unter der Haube!
Eigentlich waren wir, ja wir! Heute sind Michael und Franzisca (mein Ablöse-Team) angekommen. Wir waren ein bisschen an der Marina del Rey, dann gab's wiedermal was Pasta mit Shrimps und noch nem Meeresgetier. Bin noch auf der suche, was ich da eigentlich gegessen habe. Auf dem Weg zurück zum Hotel meinten die beiden noch sich brauchen etwas zu Trinken, also gings ab zu dem Supermarkt wo ich auch schon war. Is übrigends ne nette Gegend dort :-) War da nämlich gestern im Red Lobster, und wie ich so die Bar entlang weiter ins Restaurant hineinschau fällt mir etwas auf. Ich falle auf! Warum? Tja war einer von 5 bis 10 weißen im Restaurant. Im ersten Moment habe ich mir schon gedacht, "Ups, vielleicht net so g'schickt" Aber Blödsinn sag ich nur. Danach hab ich mir in Supermarkt Snacks gekauft, und dort hat man dann doch bemerkt das die Mieten hier nicht sooooo hoch sein dürften. Ein paar Kunden sahen doch etwas vom Leben gezeichnet aus, und der Typ hinter mir hat sich zum abendessen mal schnell 0,7 l Corona gegönnt. Und ein paar Tomaten, so ganz hab ich ihn net verstande was er noch gesagt hat, weil naja irgendwie, hat es der net so gut erwischt wie die meisten von uns.
Aber eben bei diesen Supermarkt war ich heute mit Michael und Franzisca. Hab gleich im Auto gewartet, und wie ich da so über den Parkplatz schaue blubbert es bei mir vorbei, aber so laut und tief das ich nichts mehr gehört hab. Hab die akustische Fährte aufgenommen und bin dann bei so nem Hot Rod & Oldtimer treffen am Parkplatz angekommen. Sehr feine Sache, da war alles dabei, auch Low Rider und a paar Bikes.



So und nun zum einem eher weniger Erfreulichen Thema, der Blog wird nicht mehr viele Einträge erleben. Ich denke maximal zwei, denn am Donnerstag um 3 Uhr in der Nacht geht's mit nem Weinendem und nem Lachendem Auge los Richtung Heimat.

Samstag, 23. Februar 2008

Escape from Alcatraz!

Ja es ist wahr, ich hab's geschafft, bin von Alcatraz geflüchtet :-)
Demnach denk sich nun der aufmerksame Leser, der Mario ist also in San Francisco. Ja und es ist wahr, mein letztes weekend in den USA hab ich nochmal zum Sightseeing genutzt. Diesmal habe ich mich aber entschlossen, ein "richtiges Touri-programm" zu machen. Hab mir ein Ticket für nen Hop-On-Hop-Off Bus gekauft. Aber zuvor bin ich gleich mal 3 meilen oder mehr zu Fuß gegangen. Dabei hab ich mir Chinatown und Little Italy gegönnt, bevor es auf die Amerikanische Version des Grazer Schlossberges (Coin Tower) ging. Nach der Besichtigung der City und des Pier 39 (Fisherman's Wharf), da sind die "Berühmten faulen Seelöwen zu Hause, ging's dann für 1 Burger wiedermal ins Hard Rock Cafe.

Tja mit einem Burger verhält es sich gleich wie mit dem obligatorischen 1 Bier, auf das man geht. Hab dort an der Bar zuerst mal 2 Schwaben (Deutsche) getroffen, die sich dort ein Bier nach dem anderen genehmigt haben. Neben diesen Typen durfte ich auch noch die Bekanntschaft mit Johanna machen. Die mich zur zweiten Erkenntnis des Abends gebracht hat. Aber eins ach dem anderen, Erkenntnis Nr. 1, ich sehe wirklich älter aus als ich bin. Der eine Schwabe hat mich (zwar etwas unmotiviert) auf knappe 40 geschätzt. Das sind doch 10 Jahre über dem für mich akzeptablen Rahmen. Erkenntnis Nr 2. war da doch amüsanter. Nachdem ich ja schon als Schwede, oder Aussi identifiziert wurde, kommt nun was neues dazu. Scotsman. Ja anscheinend hatte ich für meine attraktivere (gegenüber den Schwaben) Bekanntschaft nen Schottischen Dialekt. Ich führ das aber eher auf mein English zurück, das lt. ihrer Aussage "weird" ist.Ehrlich gesagt wundert's mich net so. Übrigends ganz ganz wichtig, Johanna ist Schauspielerin, und noch viel wichtiger die Ex von Marylin Manson. Ich hab mir noch nicht den Spaß gemacht nach ihr zu googeln, falls jemand von euch richtig langweilige "Johanna Voss" wärs (stand so au dem Führerschein).
Naja was soll's damit muß man leben, also zurück zu San Francisco. Diese Stadt wird nicht umsonst als eine der Lebenswertesten an der Westküste eingestuft. Hier gibts wirklich einiges was eine gefällt. Neben der Lage, auf den Hügeln, gutem Öffentlichen Verkehr, gibt's da noch für mich persönlich 2 tolle Dinge. Aber bevor ich euch das verrate, noch ein Wort zum öffentlichen Verkehr. Der besteht nämlich aus U-Bahn, Elektrobussen, Strassen bahn und den Cable Cars. Wobei die Strassenbahn, wirklich a Hit ist (s. Foto)

und die Cable-Cars. whl nur mehr für die Touristen laufen. Eine Fahrt auf nem Cable Car ist eigentlich ein schönes Abenteuer, weil, die Dinger sind laut, riechen nach Öl & Fett (Dreherei für die eingeweihten) und werden Anscheinende sehr urig gesteuert. Der Fahrer hat nämlich 2 Hebel, einer is glaub ich zum Einkuppeln in ds Seil und der andere is die Bremse. Aber Egal welchen der beiden Hebel, der Fahrer gerade bedient,es erfordert immer seinen vollen Körpereinsatz. Umgedreht werden die Dinger übrigends von Hand :-) Aber nun zu den 2 tollen Dingen von vorher. Es gibt hier nämliche wirkliches Kaffee so wie wir sie in Europa kennen, und es gibt auch unzählige lässige Kneipen hier. Das ganze wird noch durch ne vielschichtige Bevölkerung aufgewertet. Was auch interessant ist, ofiziel sind 10 % der Bevölkerung Gay oder Lesbian. Ich mein in München gibts auch das Glockenbachviertel, aber sind das 10 %?
So und nach der Heißen Dusche, die ich mir wahrlich nach 2 1/2 h im regen verdient hab, wird der Mario ins Bett gehen und auf gutes Wetter für morgen hoffen. Dann kann ich den Vormittag noch in S.F. nutzen bevor ich weider nach L.A. zu den schönen und reihen nach Newport Beach fahren muss.

PS: Falls sich jetzt jemand die Frage stellt warum ich so lange im Regen stand. In Chinatwon gab's heute ne riesen Parade, da heute Neujahrswechsel im Chinesischen Kalender war, Es ist übrigends das Jahr der Maus

Montag, 18. Februar 2008

God Bless Amerika

Wie ich heute folgendes Foto gemacht habe, sind mir danach folgende Gedanken gekommen.

Der weiße Bus am Foto, ist ein Bus einer der hier unzähligen CHRISTIAN MISSIONARY CLUB's oder CHRISTIAN BOY's & GIRL's SCHOOL's. Weiters gab es gestern Abend in den Nachrichten wieder einen Bericht über die Schießerei in der Northern Illionios University und den anschließenden GOTTESDIENST. Im Bericht sah man die Ami's wieder in der Kirche sitzen und beten und bitten um zu verstehen und den Schießereien endlich ein Ende zu bieten.

So und nun zu meinen Gedanken,
so lange eines der reichsten, mächtigsten und lt. Eigendefinition fortschrittlichsten Ländern der Welt in fremde Länder einmarschiert und tötet. So lange in diesem Land immer noch zwischen 20 und 40 Millionen Einheimische (Amerik. Staatsbürger) keine Krankenversicherung haben, weil es schlicht und einfach keine staatliche gibt, wird den US-Amerikanern der liebe Gott auch nicht helfen.
Warum?
In den 10 Geboten heißt es unter andrem
Du sollst nicht töten.
Und die Kirche, also auch ihr Oberhaupt vertritt auch die Meinung
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

So lange sie diese zwei grundlegenden Dinge nicht verstanden haben und zumindest zum größten Teil erfüllt haben, wird sich Ihr lieber Gott auch nicht drum kümmern das sie sich in der High School's oder der Universitäten des Landes gegenseitig über den Haufen schießen.

So und jetzt steh' ich glaub ich auch auf der Watch List wie der Waldheim.

Sonntag, 17. Februar 2008

Nautische Tage Teil 2

manche von euch dürfen mich nach den folgenden Zeilen ruhig als ein bisserl "deppert" bezeichnen.
Mario's Nautische Tage Teil2 finden nämlich in San Diego statt. Ja und ich hab mich für ein altes Militärschiff 3 h (STAU) ins Auto gesetzt und bin am Freitag Nachmittag 180 km nach San Diego gefahren. Neben de Flugzeugträger "Midway" hat San Diego aber wirklich noch andere Dinge zu bieten.

Dazu gehören, einmal die San Diego Bay, in der es gleich mehrere Schiffe zu besichtigen gibt. Seaport Village (kleine Shops, Restaurants direkt an der Uferpromenade), das Gaslamp Quarter (dt. für Schwabing, österr. für Bermuda Dreieck) und noch ein paar Vergnügungspark usw , schaffe ich vielleicht noch morgen.
Zum Abschluss gibts wieder ein paar Worte zu:
Was einen Europäer in Amerika auffällt.
Ami's und einparken, das is so ne Sache.
Beim Längseinparken geht bei Ihnen der erste Versuch zu 90 % schief, auch wenn alles wie in Zeitlupe geht, sie schaffen es einfach nicht, immer zu steil und mit dem Hinterreifen in den Randstein rein, das ganze is übrigendes Geschlechtsunabhängig. Was mir noch aufgefallen ist, sie parken beim Schrägparken immer vorwärts ein. Damit sie hier wissen wann sie stehen bleiben müssen bedienen sie sich eines sehr einfachen Mittels. Am Ender der Lücke ist ein Randstein versenkt, wenn sie mit den Vorderreifen dort anstehen, leiben sie stehen. Das system ist soweit verbreitet, das die Automobilhersteller dsa schon bemerkt haben, den mein BMW (USA Ausführung) hat Park-Distance-Control, aber nur für das Heck. Und auch wenn sie in der Stadt (ausgenommen der Highway) langsam fahren, beherrschen sie das Reisverschlusssystem trotzdem nicht, is manchmal echt zum Haare ausraufen.
Ami's und Temperatur,
wie schon erwähnt läuft überall die Klimaanlage auch wenn man sie nicht braucht. Durch dieses stetige Leben in "Kälte" sind sie ziemlich Temperatur unabhänig geworden. Denn heute hab ich mich bei 13 °C mit nem Pullover so halbwegs wohl gefühlt. Das da neben mir aber dan Leute mit kurzer Hose, und Hemd, oder die Mädels mit kurzem Rock, Flip-Flops und Top herumlaufen pack ich dann aber net so ganz. Geht übrigends von in der Früh bis in die Abendstunden, da sind sie aber zwecks Ausgehoutfit entschuldigt.
Amis und der gute alte Jogginganzug
Das kann ich aber nicht entschuldigen, oder anders gesagt einfach nur schrecklich finde, is ihr Hang zum Jogginganzug von Weiß, über meine Lieblingsfarbe Rosa bis Schwarz. Das is in der Öffentlichkeit akzeptiert, das alle Altersklassen und auch wirklich alle Gewichtsklassen, diesmal aber vorwiegen die Damen, in Jogginganzügen durch die Gegend spatziern. Kein Sport, kein Nordig Walking, die ziehen die Dinger so an wie wir Hose und T-Shirt. Völlig Schmerzfrei sag ich da nur. Warum? Weil's ja so bequem ist, habe ich zur Antwort bekommen.

PS: Ich habe ne neue Nationalität aufgrund meines Akzents bekommen, neben "German", "Austrian", "Australian" bin ich jetzt auch schon mal als "Schwedish" durchgegangen. Mal schauen was als nächstes kommt.

Freitag, 15. Februar 2008

Nautische Tage

wie der Titel schon sagt, diese Tage sind dem Meer und allem dumherum verschrieben. Habe mir die Queen Mary etwas genauer angeschaut, inkl. Führung. Wie es bei dem Amis zu erwarten war gab es deren drei. 1.) Historisch 2.) Gruselig und das Thema der dritten ist?
3.) Queen Mary im zweitem Weltkrieg. Hat ja sein müssen, den hier ist es fast unmöglich diesem Thema oder dem Thema Militär zu entkommen. Ich hab mich jedefalls für die Historische Tour entschieden und bin mit meiner Wahl ganz zufrieden. Alles in allem muß ich doch sagen das die Engländer bei der Queen Mary doch ganze Arbeit geleistet haben. 53 verschiedenen Hölzer wurden verarbeitet, für jeden Kollonialstaat eines, und dieser Dampfer, der immerhin größer als die Titanic war, schaffte 28 Knoten, respekt. Aber auch bei entsprechendem verbrauch, mti einer Galone (bisserl über 3 Liter) kam der Dampfer immerhin 13 Fuß weit (~ 4 m).

Mit ein bisschen Aufpreis enthalten gabs dann noch ein russisches U-Boot zu besichtigen, das gleich neben der Queen Mary (die nun auch als Hotel dient) zu besichtigen. Das hab ich mir natürlich auch ebenso gegönnt wie das "Aquarium of the Pazific"



Dieses Ganze Programm hat natürlich Hungrig gemacht, und deshalb hab ich mir gleich mal was gutes zu Essen gegönnt. Ganz dem Motto und meiner neuen Leidenschaft zu Folge. Also gabs Spaghetti mit Lachs & Shrimps. Sehr fein sag ich nur.
Am nächsten Tag stand dann wieder typisches Touri-Programm am Start. Hollywood - Walk of Fame. Dieser nette Walk of Fame is net ein einfache Spaziergang, er erstreckt sich nämlich net nur über eine Strasse sondern gleich über vier. Ich hab mir mal eien davon geschnappt die mich auch gelich zum Virgin Megastore, dem Chinese und dem Kodak Theater geführt hat. Ich muß allerdings auch zugeben, das ich da auch ein Bisserl Naiv war. Der ganze "Walk of Fame" is net ne noble Strasse, das ganze is eher so wie die Herrengasse (Graz), oder Kaufingerstrasse (München) wobei es auch Einflüsse aus dem ältesten Gewerbe der Welt auf diesen Strassen gibt. Daher das Erwähnen meiner Naivität.

Jedenfalls kann ich den Walk of Fame nun genauso wie das Hollywood Sign auf meiner Liste abhaken. Und weil ja gerade Wochenende ist, und noch immer keine Arbeit in sicht, bin ich mal gleich nach San Diego runtergefahren, um die "Nautischen Tage" fortzusetzten. Denn morgen steht mal der Flugzeugträger Midway am Programm, und die restlichen Spots hier in San Diego. Ich bleib mal bis Sonntag, aber wahrscheinlich sogar noch bis Montag. Also schauen wir mal was so San Diego zu bieten hat.



Dienstag, 12. Februar 2008

Dinge die nem Durchschnittseuropäer einfach aufallen

Ist der Amerikaner freundlicher als der Europäer?
Im ersten Moment kommen Sie einem sehr viel Freundlicher vor, als bei uns in Europa. Egal ob an der Tanke (ja meine lieben Landsleute, das heißt eigentlich Tankstelle), dem Coffee Shop, Hotel, Restaurant oder sonst wo, überall erkundigt sich der Ami sofort nach deinem Befinden. How are you? Mei is des fein denkt sich einer vielleicht, die sind ja so viel Freundlicher, auf die Dauer zipft es den mundfaulen Menschen vielleicht hat, den das "How are you" is nur die lange Version des gut Steirischen "Derre" oder "Seas". Hat man sich also vom Restaurant verabschiedet nachdem man nach dem essen (wenn man keine nachspeise bestellt) sofort mit der Rechnung überfallen wird entfernt, weil man weiß das der Kaffee den sie einen anbieten eigentlich net mehr ist als schwarzes Wasser) begibt man sich als Europäer auf die Suche nach nem Kaffeehaus. Tja und da Sucht man Lange, GIBT'S NÄMLICH NICHT ÜBERALL.
Gibt's in Amerika eigenltich Kafffeehäuser?
Hab heute mein erstes Entdeckt. Ausweichoption, Starbucks, Seattle, Coffee Beanery und wie sie alle heißen, kommt noch am nähersten an Kaffee wie wir ihn kennen. Somit fällt leider etwas aus, die Spezies des "Hr Oberkellners" gibt's hier in den Staaten einfach nicht, und das ist vielleicht schon etwas was dass hier fehlt. Denn der Hr. Oberkellner begrüßt dich vielleicht nicht mit "Wie geht's dir" aber er gehört halt manchmal einfach zum Flair eines Kaffeehauses mit dem g'scheiten Kaffee.
Haben die Amerikaner wirklich überall Klimaanlagen?
Aber selbst wenn man das Kaffeehaus hier gleich hätte wie in Europa wär noch immer ein gravierender Unterschied, man würde den Kaffee da drinnen nicht wegen des Geschmacks trinken, sondern um sich aufzuwärmen (als Europäer). Warum? Aus dem simplen Grund, weil die Amis in den Hotels selbst bei 18°C Aussentemperatur die Klima einschalten. Endeffekt, Kaffeehaus in Amerika is umsonst, wahrscheindlich haben sie deshalb auch keines.
Wie sind die Hotels?
Bringt uns also zu den Hotels hier in den USA. Vorab einmal, aufgrund des der Vorgaben meiner Firma übernachte ich nicht in 4 oder 5 sternen Hotels sondern meisten sin Best Western oder Holiday Inn. Wenigstens gibts hier schon richtiges Geschirr beim Frühstück, nicht nur Kunststoff-Messer,-Teller usw. UND GANZ WICHTIG, es gibt neben gebratenen Speck und Eierspeiß auch Müsli, Marmelade usw zum Frühstück. Trotzdem haben alle gemeinsam, im Bad einige schon sehr seltsame Dinge. Erstens, nach dem Duschen kommt man sich meistens vor wie nach dem Schwimmen im Hallenbad. Warum, ganz einfach, die mischen hier überall Unmengen von Chlor ins Wasser, und zwar so stark das dass Wasser nach Chlor riecht. Kommt drauf an wie paranoid sie sind, ist das so stark das, dass Bad aufgrund des Wassers im WC nach Chlor riecht, genauso wie die Bettwäsche. Noch etwas kann einem im Bad passieren, die "Fortschrittlichste Nation" hat immerhin in den meisten Hotels im Bad schon Einhandmischer. Das lustige dran ist, das man bei manchen folgende Mischungsverhältnisse hat: Kalt, Lauwarm, Warm, und zwar in dieser Reihenfolge. Anders gesagt, wenn das Wasser warm genug eingestellt hat, sich abduscht, Wasser abdreht, sich einschäumt und dann das Wasser wieder aufdreht. Kommt es zuerst Kalt, dann Lau, und zum Schluss Warm. Und werter Leser glauben sie mir, das ist nicht weil das warme Wasser inzwischen in der Leitung abgekühlt ist, sondern weil man von KALT nach WARM drehen muss.
Amerika: Autofahren usw
Zum Abschluss noch, das Thema Autofahren. Die Amerikaner sind sehr vorsichtige Autofahrer, alles geht langsam. aber vielleicht hängt das damit zusammen, das Personen die nicht größer als 1,60 m sind autos fahren die gegen die ein BMW X5 ein Mittelklasse auto (von der Größe) oder auch ein Audi A6 grad noch akzeptiert wird. Ich bin mir allerdings aus ziemlich sicher das es mit ihrer Position hinter dem Lenkrad zusammenhängt. Deren Gibt es nämlich zwei:
Erstens, Position GTI Prolo, eine Hand oben am Lenkrad, Rückenlehne fast waagerecht.
Zweitens: Mit beiden Händen das Lenkrad von oben nach unten ziehend, also 11 bzw 1 Uhr Position, die Hände, und das ganze Körpergewicht daran hängend.
Wenn übrigends eine Hand frei ist, ist sie zu 99% am Ohr, dazwischen ist das Handy, welches sowieso nie ausgeschalten wird, egal ob man im Supermarkt ist, beim BMW Händler, egal selbst wenn man ds Auto an den Kundenbetreuer übergibt, wir das Telefon nicht weggelegt.
Was zum Thema Geschwindigkeit noch anzumerken wäre, auf der Insterstate zwischen den Städten halten sie sich eigentlich ziemlich genau an die Speedlimits, aber wehe man kommt in die nähe der Stadt oder fährt in der Stadt auf nem Freeway oder nem Highway. Da gilt fast die Devise: Speedlimit, what's that?



Long Beach, here it comes

Sodale, heute hab ich den letzten Kunden für diese Woche bedient. Ja und es ist glaub ich immerhin schon Dienstag. Also an dieser stelle mal ein Lob an Michele von unserer Partnerfirma hier, sie beschert mir nen Urlaub, und meinen Superg'scheiten Cheff's in München wahrscheinlich Kopfweh, aber mir ein breites Grinsen (ja is a bisserl sarkastisch, lange Geschichte).
Also hab mich dann heute nach Long Beach verzogen, und muß sagen, ja man kann es hier aushalten, is aber net so toll wie Santa Monica oder Newport Beach.
Trotzdem hab ich hier mal eingechekt, weil morgen gint Besichtigung der Queen Mary, die hier Quasi im Trockendock liegt.
Danach noch vielleicht ein Besuch im weltgrößten Aquarium. Aber ziemlich sicher muß morgen wieder ein Fisch aus dem Paszfik drann glauben. Denn ich bin heute auf den Geschmack gekommen. Hab mir nämlich einen "Ono" gegönnt, ist auch unter Whao Whao oder so bekannt. Is jedenfalls ein Fisch der rund um Hawaii vorkommt, und der wurde lt. der Kellnerin heute frisch eingeflogen. Also was kostet die Welt, da hab ich mir den eben gegönnt. Tho und es war wirklich vorzüglich, eigentlich wollt ich ja heute zum Red Lobster gehen, aber der is mal aufgeschoben. Muß allerdings sagen war net ganz Billig, hat mich doch mit Getränken, 35 $ gekostet. Der Platz war aber auch net grad der schlechteste wie am am Bild sicherlich erkennt.

Samstag, 9. Februar 2008

L.A. The place to be!

Nachdem ich mittlerweile schon gerügt wurde das der Blog noch keine Bilder von L.A. enthält, so wird das nun nachgeholt.
Ich bin ja seit fast einer Woche in L.A. und durfte somit schon einige Eindrücke von dieser Stadt sammeln.
Bis jetzt kann ich nur sagen, ja das paßt. Obwohl das hier eine Großstadt ist und man locker mal von Süden bis in den Nordosten der Stadt 1h mit 120 km/h am Highway dahinbrettert kommt dieses stressige Großstadtfeeling nicht auf, bis auf ein paar Idioten die Ihrer Hupe auf Funktionstüchtigkeit überprüfen um dann selber mit 20 meilen dahinzukriechen, aber Hauptsache man hupt. Polizeisirenen hört man auch hin und wieder, aber sonst gibt’s nichts auszusetzen hier. Liegt vielleicht auch daran das ich mich bis jetzt nur in West- & North-Hollywod, Beverly Hills und Newport Beach aufgehalten habe.

Da wird’s jetzt wohl bei allen klingeln, jop das sind die nobel Gegenden hier. Ist aber net so schlimm, man sieht nicht nur Maserati, Ferrari, und wie die Konsorten alle heißen. Man sieht auch Toyota usw., das is sowieso sehr überraschend in Beverly Hills wo man nur die erwähnten Marken erwartet ist das nicht so. Genausowenig ist das mit den Leuten hier, die Anzugträger sind hier in der Minderheit.
Hierzu ein kleiner Ausflug in meine Arbeitswelt, mein erster Kunde hätte der kleine Bruder von Morgan Freeman gewesen sein können. Eben dieser hat mich, wie er seinen weißen BMW 750 iL gebracht hat, mit folgenden Worten begrüßt: „Hey what’s up Man. Danach wurde mal locker darüber gesprochen wie sch… es doch in den USA sei daß man hier so langsam fahren muß, weil in Deutschland gibt’s doch die „Autobaaahn“ (Ja die Ami sagen Nicht Highway sondern eben Autobaaahn weil auf der darf ja man so schnell fahren wie man möchte nicht so wie am Highway J ) Aber das war Chris, der in Wirklichkeit Kirklind hieß auch egal, weil 120 meilen is er mit seinem 7er auch schon gefahrne und es hat ihm sehr gefallen. Währenddessen kam ein M6 vorbei, mit einer hübschen Blonden und nem kahlköpfigen Typen, beide in Jogginghosen. Im Europa würde man sagen der Bordelbesitzer mit seinem bestem Pferd im Stall, hier is es einfach ein normaler Kunde.
Schlußfolgerung: Nicht alle reichen hier Kleiden sich auch elegant und stilvoll.

Zu Newport Beach wäre noch was anzumerken, in den anderen „reichen“ Gegenden fühle ich mich wohl, ich beschleicht mich das Gefühl nicht ganz hierher zu passen. Obwohl ich ja eh in nem „Prestige BMW“ unterwegs bin und Markenklamotten trage aber so ganz paß ich da net ganz zwischen die Reichen und Schönen, außer in der Gegend rund um den Strand der für jedermann zugänglich ist, is wieder Entspanntes „in den Tag Leben“ möglich.

Weil gerade ne Harley Lautstark bei mir vorbeigefahren ist, sei noch folgendes erwähnt. In Amerika ist es von der Gesellschaft anscheinend akzeptiert, wenn das Motorrad oder das Auto sei es noch so alt, LAUT ist. Fast jedes „teuere“ Auto hat auch nen Sportauspuff, da sind sie nicht so kleinlich wie wir Europäer.

Neben den zwei Leidenschaften um das Geld zum Fensterrauswerfen in Form von Lauten, hubraumstarken, teuren Auto’s und dem Einmarschieren in Länder der Axe des Bösen, haben die Amerikaner noch eine dritte Leidenschaft entwickelt. Shoppen! Das machen sie hier aber in Perfektion. Vergeßt die Shopping Center die wir kennen, das sind Peanuts, die sind nicht besser als eingroßer Interspar. Hier wird quasi ne kleine Stadt erschaffen, die aber nur aus Boutiquen und Restaurant besteht. Mit kleinen Avenuen, und Boulevards, in denen sich je nach Gegend entweder GAP, Macy’s und Bloomingdales, Adidas und H&M aneinanderreihen, oder eher Tommy Hilfiger, Guess, Victoria Secret, Dolce & Gabana usw. Ich muß zugeben, egal welche Shopping Center Preisklasse, beides sehr sehr beeindruckend.

So jetzt wird’s dann schön langsam Zeit das ich mal ins Hotel fahre Wäsche waschen, den sonst muß ich morgen wieder hierher, und mit meinen Klamotten (deutsch: für G’wand) und in den Pazifik baden gehen. Is ja möglich, nachdem es hier selbst im Schatten über 20°C hat.

Sonntag, 3. Februar 2008

EXTRABLATT: Dummheit gehört bestraft

Warum?
Hier kommt die antwort, der liebe Mario sitzt jetzt gerade im Hotelzimmer auf 2111 m Seehöhe, ungefähr 10 min (mit dem Auto) vom Grand Canyon entfernt.
Und es sieht so aus:

Am Grand Canyon selbst sieht es ein bisserl schlechter aus, für die Piloten unter euch.
Wir haben "White Out Conditions", soll heißen, du kannst den Grund vom Himmel nicht unterscheiden, keine Horizont ist auszumachen.
So un nun, zur Erklärung des Titels.
Ich bin vor 2 Tagen bei der Abzweigung zum Canyon vorbeigefahren auf meinem Weg nach Vegas, wär ich abgebogen hätte ich den Canyon und Las Vegas gesehen.
Schlechte Reiseplanung Hr. Peinsipp, Nicht Genügend Setzen.