Samstag, 9. Februar 2008

L.A. The place to be!

Nachdem ich mittlerweile schon gerügt wurde das der Blog noch keine Bilder von L.A. enthält, so wird das nun nachgeholt.
Ich bin ja seit fast einer Woche in L.A. und durfte somit schon einige Eindrücke von dieser Stadt sammeln.
Bis jetzt kann ich nur sagen, ja das paßt. Obwohl das hier eine Großstadt ist und man locker mal von Süden bis in den Nordosten der Stadt 1h mit 120 km/h am Highway dahinbrettert kommt dieses stressige Großstadtfeeling nicht auf, bis auf ein paar Idioten die Ihrer Hupe auf Funktionstüchtigkeit überprüfen um dann selber mit 20 meilen dahinzukriechen, aber Hauptsache man hupt. Polizeisirenen hört man auch hin und wieder, aber sonst gibt’s nichts auszusetzen hier. Liegt vielleicht auch daran das ich mich bis jetzt nur in West- & North-Hollywod, Beverly Hills und Newport Beach aufgehalten habe.

Da wird’s jetzt wohl bei allen klingeln, jop das sind die nobel Gegenden hier. Ist aber net so schlimm, man sieht nicht nur Maserati, Ferrari, und wie die Konsorten alle heißen. Man sieht auch Toyota usw., das is sowieso sehr überraschend in Beverly Hills wo man nur die erwähnten Marken erwartet ist das nicht so. Genausowenig ist das mit den Leuten hier, die Anzugträger sind hier in der Minderheit.
Hierzu ein kleiner Ausflug in meine Arbeitswelt, mein erster Kunde hätte der kleine Bruder von Morgan Freeman gewesen sein können. Eben dieser hat mich, wie er seinen weißen BMW 750 iL gebracht hat, mit folgenden Worten begrüßt: „Hey what’s up Man. Danach wurde mal locker darüber gesprochen wie sch… es doch in den USA sei daß man hier so langsam fahren muß, weil in Deutschland gibt’s doch die „Autobaaahn“ (Ja die Ami sagen Nicht Highway sondern eben Autobaaahn weil auf der darf ja man so schnell fahren wie man möchte nicht so wie am Highway J ) Aber das war Chris, der in Wirklichkeit Kirklind hieß auch egal, weil 120 meilen is er mit seinem 7er auch schon gefahrne und es hat ihm sehr gefallen. Währenddessen kam ein M6 vorbei, mit einer hübschen Blonden und nem kahlköpfigen Typen, beide in Jogginghosen. Im Europa würde man sagen der Bordelbesitzer mit seinem bestem Pferd im Stall, hier is es einfach ein normaler Kunde.
Schlußfolgerung: Nicht alle reichen hier Kleiden sich auch elegant und stilvoll.

Zu Newport Beach wäre noch was anzumerken, in den anderen „reichen“ Gegenden fühle ich mich wohl, ich beschleicht mich das Gefühl nicht ganz hierher zu passen. Obwohl ich ja eh in nem „Prestige BMW“ unterwegs bin und Markenklamotten trage aber so ganz paß ich da net ganz zwischen die Reichen und Schönen, außer in der Gegend rund um den Strand der für jedermann zugänglich ist, is wieder Entspanntes „in den Tag Leben“ möglich.

Weil gerade ne Harley Lautstark bei mir vorbeigefahren ist, sei noch folgendes erwähnt. In Amerika ist es von der Gesellschaft anscheinend akzeptiert, wenn das Motorrad oder das Auto sei es noch so alt, LAUT ist. Fast jedes „teuere“ Auto hat auch nen Sportauspuff, da sind sie nicht so kleinlich wie wir Europäer.

Neben den zwei Leidenschaften um das Geld zum Fensterrauswerfen in Form von Lauten, hubraumstarken, teuren Auto’s und dem Einmarschieren in Länder der Axe des Bösen, haben die Amerikaner noch eine dritte Leidenschaft entwickelt. Shoppen! Das machen sie hier aber in Perfektion. Vergeßt die Shopping Center die wir kennen, das sind Peanuts, die sind nicht besser als eingroßer Interspar. Hier wird quasi ne kleine Stadt erschaffen, die aber nur aus Boutiquen und Restaurant besteht. Mit kleinen Avenuen, und Boulevards, in denen sich je nach Gegend entweder GAP, Macy’s und Bloomingdales, Adidas und H&M aneinanderreihen, oder eher Tommy Hilfiger, Guess, Victoria Secret, Dolce & Gabana usw. Ich muß zugeben, egal welche Shopping Center Preisklasse, beides sehr sehr beeindruckend.

So jetzt wird’s dann schön langsam Zeit das ich mal ins Hotel fahre Wäsche waschen, den sonst muß ich morgen wieder hierher, und mit meinen Klamotten (deutsch: für G’wand) und in den Pazifik baden gehen. Is ja möglich, nachdem es hier selbst im Schatten über 20°C hat.

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